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Packende Finalkämpfe bei den KaraGames 2005
Am Samstag, den 2.Juli 2005 fanden in Horgenzell die regionalen Karatemeisterschaften (KaraGames) für Kinder von 6 bis 12 Jahren statt. Das Karate Zentral Dojo Konstanz e.V. (KZD) war mit insgesamt 13 Karateka angetreten, um sich mit über 130 anderen Karateka aus der Bodenseeregion im sportlichen Wettkampf zu messen.

Der Wettkampftag begann mit der Disziplin Parcours, einem Hindernislauf den es galt, in kürzester Zeit zu bewältigen. Hier zahlte sich das zuvor absolvierte Vorbereitungstraining der Konstanzer aus, denn Jakob Messmer, Roman Ziegler und Tobias Geisler konnte sich hier ihre ersten Medaillen sichern und gewannen in ihrer Altersklasse souverän den ersten Platz.
Die zweite Wettkampfform war das so genannte Kumite (Freikampf) am Ball. Hier galt es, einen aufgehängte Ball, welcher den Gegner simuliert, mit Karatetechniken so präzise wie möglich zu attackieren, ohne den Ball zu berühren.

karagames1 „Der Vorteil dieser Wettkampfform ist, dass die Kinder vollkommen verletzungsfrei an das Kämpfen herangeführt werden können und so ohne Angst ihr ganzen technischen Repertoire ausschöpfen können“, erklärte Timo Haselberger, Jugendtrainer im KZD. Marijan Antakli konnte sich in seiner Altersklasse bis ins Finale durchsetzten. Hier zeigte er sein ganzes technisches Können, welches ihm auch verdient die Goldmedaille sicherte.

In der Altersklasse der Schüler kam es bereits im Halbfinale zu einem spannend Duell zwischen den 2 Konstanzern Tobias Geisler und Yannic Beyer. Yannic gewann diese Begegnung durch präzisere Techniken. Im Finale wurde es besonders interessant, denn Yannic konnte dank der lautstarken Unterstüzung seines Konstanzer Teams, mit schnellen und sauberen Techniken den Kampf für sich entscheiden.

Die Königsdisziplin, die Beatkata, bei der ein Team möglichst synchron und technisch korrekt Karatetechniken auf Musik ausführe muss, zählte zu den absoluten Höhepunkten des Wettkampftages. Im Finale standen sich die Mannschaften aus Friedrichshafen und Konstanz gegenüber. Die Friedrichshafner begannen mit einer packenden und sehr ausgereiften Vorführung. Nun schlug die Stunde von Mara Horvat-Schaller, Sportwartin im KZD, die den Konstanzer Kids Mut machte und ihnen noch mal die wichtigsten Ausführungskriterien veranschaulichte. Durch die Zuschauer unterstützt begannen die Konstanzer mit ihrer Vorführung. Sie legten sich richtig ins Zeug und boten eine ausgereifte und technisch korrekte Vorführung. Auch spektakuläre Einlagen wie synchrone Sprünge und gedrehte Kicks fehlten nicht in der Choreografie der Konstanzer. Nun war es an den 3 Kampfrichtern eine Entscheidung zu fällen. Diese entschieden sich 3:0 für Konstanz aufgrund der besseren technischen Ausführung. Es freuten sich die mitgereisten Eltern und Trainer über diesen herausragenden Sieg der Beatkata-Mannschaft.

Beat-Karate ist eine Entwicklung aus Italien, welches sich immer mehr in Deutschland im Bereich des Kindertrainings durchsetzt. Es setzt auf multimediale Elemente, wie z.B. Musik, Übungsbällen und Hindernisläufen um ein umfassendes Karatetraining für Kinder zu ermöglichen, welches sich speziell an den Fähigkeiten und Vorraussetzungen der Kinder orientiert. Dass dieses Konzept funktioniert, zeigen die Platzierungen auf den Landesmeisterschaften und die viel versprechenden Teilnahmen an den Deutschen Meisterschaften. Das Wichtigste jedoch ist, dass die Kinder Spaß am Erlernen der Kampfkunst Karate haben. Auch dieser Aspekt kommt beim Beat-Karate nicht zu kurz“, erläuterte Matthias Lindel, Jugendwart im KZD. Mehr Informationen zum Beat-Karate und den Trainingsmöglichkeiten unter tel. 07531/23459 oder www.karate-konstanz.de

Die Konstanzer Teilnehmer (v.l.n.r): Marijan Antakli, Roman Ziegler, Gabi Spasojevic, Sabrina, Florian Rasch, Hanna Grunwald, Stefanie Handrick, Marco Bohn, Tobias Geisler, David Fritz und Yannic Beyer (nicht auf dem Bild: Maximilian Kelm und Jakob Messmer)