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1. Bodensee WinterGames in Konstanz
img_5101b_internetKarate Turnier lässt Kinderherzen höher schlagen! Am 18. Dezember veranstaltete das Karate Zentral Dojo Konstanz (KZD) zum ersten mal die Bodensee WinterGames in der Unihalle in Konstanz-Egg. Hauptorganisator war Matthias Lindel vom KZD, der zum Gelingen des Turniers wesentlichen Betrag leistete. Unterstützt wurde das Turnier vom Bettenhaus Pssst und Stadt Konstanz.

An den Start gingen über 130 Kinder und Jugendliche, die in 3 unterschiedlichen Altersgruppen an den Start. Die WinterGames basieren auf Beatkarate, einer neue Lehrmethode, die auf die Kombination von Musik und Bewegung setzt. Am Ende war das Karate Zentral Dojo mit 13 Erstplatzierungen auch der erfolgreichste Verein bei diesem Turnier von insgesamt 7 Vereinen rund um den Bodensee.

30 Helfer des Karate Zentral Dojos sorgten schon in den frühen Morgenstunden dafür, dass die Halle für das Turnier optimal vorbereitet wurde. 4 Wettkampffelder mit je 8x8m wurden aufgebaut, Parcours gerichtet und natürlich Essen und Trinken gerichtet, was ebenfalls nicht fehlen durfte.

Bereits um 9:00 Uhr trafen die ersten Teilnehmer ein. Allein bei den 6-9 jährigen meldeten sich 96 Kinder an und stellten somit die stärkste Gruppe im Turnier. Dank der professionellen Vorbereitung konnten die Anmeldungen rasch durchgeführt werden. Die Nervosität war allen anzumerken, den Kindern wegen der bevorstehenden Wettkämpfe und den Organisatoren über die Sorge, ob auch alles reibungslos klappt. Soviel sei schon vorweggenommen, das Turnier war ein großer Erfolg und die Rückmeldungen der Teilnehmer und der angereisten Eltern durchweg positiv.

Rüdiger Weckerle, Vorsitzender des Karate Zentral Dojos, begrüßte die jungen Teilnehmer und Zuschauer die schon gespannt auf den Beginn des Turniers warteten. „Ich bin beeindruckt über die Resonanz auf dieses Turnier. Besonders bedanken möchte ich mich für das Engagement der Kindertrainer Peter Betz, Andreas Riedmüller, Michael Baum, Matthias Lindel, Mara Schaller-Horvat und Timo Haselberger, die dieses Turnier bis ins letzte geplant hatten“, sagte er vor 200 Zuschauern bevor die Kinder an die Wettkampfflächen strömten.

Der Anfang des Turniers bildete ein Parcours aus leichten Kunststoffstangen, die es galt in kürzester Zeit zu umrundet, überspringen und unterlaufen. Auch Purzelbäume und Spinnenlauf auf allen Vieren waren gefordert. Dass es den Kindern Spaß machte zeigten die die leuchtenden Augen und die lautstarken Anfeuerungsrufe bei jedem Lauf. Wie auf großen Turnieren überwachten Kampfrichter, dass alles nach den Regeln und vor allem fair ablief.

Die zweite Disziplin war jeweils bei allen Altersgruppen Kumite, der sogenannte „Freikampf. Bei den ersten zwei Altersgruppen waren die Gegner aufgehängte Bälle. Diese galt es mit schönen Tritt und Faustkombinationen zu attackieren. Je zwei Kinder traten gegeneinander an. Am Ende beurteilten 3 Wettkampfrichter welches Kind es am besten gemacht hatte. „Die Kinder sammeln so auf spielerische und ungefährliche Weise Wettkampferfahrung. Da der Ball nicht berührt werden darf, ist Körperbeherrschung besonders wichtig“, erklärte Matthias Lindel. Und selbst bei den „Großen“ in der Altersklasse 13-15 Jahre stellen Disziplin, Fairness und letztendlich Faust- und Fußschützer sicher, dass es zu keinen Verletzungen kommt.

img_5101b_internet Die 3 Disziplin war die sogenannte „Kata“, eine Form von Scheinkampf. Dabei werden mit der Aneinanderreihung von Bewegungen und Techniken die unterschiedlichsten Abwehr- und Angriffstechniken im Karate simuliert. Es war erstaunlich mit welcher Konzentration und Präzision die jungen Teilnehmer ihre Katas vorführten. Selbst hohe Meisterkatas standen auf dem Programm der fortgeschrittenen Jugendlichen.

Als nächstes standen die „Beatblöcke“ auf dem Programm. Hier werden in Gruppen meist aus 4-5 Teilnehmern typischen Karate Fauststöße und Tritte in einer Choreografie zusammengestellt und mit Popmusik vorgeführt. Teilweise hatten die Kinder ihre Performance selbst zusammen gestellt. Das Publikum, das in großer Anzahl in die Unihalle kam, belohnte die Kinder jeweils mit großem Applaus.

Am Ende des Tages gab es glückliche Gesichter, Pokale und viele Medaillen und Urkunden.

Beatkarate ist noch sehr jung, doch das Karate Zentral Dojo erkannte schon früh welche Möglichkeiten es den Kindern bietet und hat es von Anfang an in ihr Trainingsprogramm aufgenommen. Mittlerweile gibt es 6 ausgebildete Beatkarate-Trainer, die den begeisterten Kindern auf spielerische Weise die hohe Kunst des Karate näher bringen. Und nach diesem Erfolg gehören sicherlich die Bodensee WinterGames in Zukunft zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender des Karate Zentral Dojo Konstanz!