So finden Sie uns:

googlemaps thumb
 



 

Kinder-Weihnachtsturnier im Karate Zentral Dojo
Am Samstag, den 13. Dezember war es wieder soweit. Das Karate Zentral Dojo Konstanz (KZD) veranstaltete wie die Jahre zuvor für seine Kinder- und Jugendgruppen ein Weihnachtsturnier. Diesmal gingen 61 Kindern im Alter von 6-15 Jahren in unterschiedlichen Disziplinen an den Start. Alle Disziplinen basieren auf einer neuen Lernmethodik, die es in Konstanz nur im Karate Zentral Dojo gibt.

wt_2003_suedkurier_1_klein„Sound Karate“, so heißt die neue Form des Karate-Unterrichts für Kinder und Jugendliche. „Durch den Einsatz verschiedener Medien wie Bälle, Seile und Popmusik wird die Kreativität und die Lust der Kinder am Karate-Sport gefördert. Das Körpergefühl für Rhythmus und Bewegung wird dabei ebenso gesteigert, wie das Selbstbewusstsein der Kinder“, erklärte Peter Betz, Kindertrainer des KZD. Er war es auch der Sound Karate aus Italien nach Deutschland brachte.

Der Anfang des Turniers bildete ein Parcours aus leichten Kunststoffstangen, die es galt in kürzester Zeit zu umrundet, überspringen und unterlaufen. Auch Seilspringen, Purzelbäume und Liegestützen waren je nach Altersgruppe gefordert. Dass es den Kindern Spaß machte zeigten die lautstarken Anfeuerungsrufe bei jedem Lauf.

Als nächstes standen die „Soundblöcke“ auf dem Programm. Hier werden die typischen Karate Fauststöße und Tritte in einer Choreografie zusammengestellt und mit Popmusik untermalt. Teilweise hatten die Kinder ihre Performance selbst zusammen gestellt. Das Publikum, das in großer Anzahl in das neue Dojo in der Rosgartenstraße kam, belohnte die Kinder jeweils mit großem Applaus.

Im Karate ist die sogenannte „Kata“ ist eine Form von Scheinkampf. Dabei werden mit der Aneinanderreihung von Bewegungen und Techniken die unterschiedlichsten Abwehr- und Angriffstechniken im Karate simuliert. Es war erstaunlich mit welcher Konzentration und Präzision die jungen Teilnehmer diese Katas vorführten.

Kumite, der „Freikampf“, war die letzte Disziplin auf dem Programm. Hier wurde je nach Graduierung unterschieden ob die Teilnehmer gegeneinander antreten mussten oder ob ein aufgehängter Ball ihr Gegner war. „Die Kinder lernen so auf spielerische und ungefährliche Weise ihre erlernten Techniken einzusetzen. Dabei stellt der Ball den Gegner dar, der nicht nicht berührt werden darf“, erklärte Andreas Riedmüller. Und selbst bei den „Großen“ stellen Disziplin, Fairness und letztendlich Faustschützer sicher, dass es zu keinen Verletzungen kommt.

Am Ende des Tages gab es glückliche Gesichter, Pokale und viele Medaillen und Urkunden. Zu den stolzen Sieger in den unterschiedlichen Disziplinen gehörten Nicolas Markgraf (2x), Tobias Geisler (gleich 3 x), Dominik Meier (2x) Matthias Hodler, Yannic Beyer, Lorenzo Nesci (2x) Sahar Lorzadeh und ihre Schwester Sannam, Cem Akkoc, Lara Göring, und Sina Schroff.

Den Kindertrainer Peter Betz, Mohammad Lorzadeh, Andreas Riedmüller und vor allem den Youngstern Mara Horvat-Schaller, Timo Haselberger und Matthias Lindel war es zu verdanken, dass der Samstag für die Kinder zu einem besonderen Tag wurde.